Restschuldbefreiung Versagt Was Nun

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Zusammengefasst: Wem die Restschuldbefreiung versagt wurde, kann noch sofortige Beschwerde erheben. Wenn dann doch die Entscheidung rechtskräftig​. Die Restschuldbefreiung in der Privatinsolvenz wird versagt, wenn einer der 7 Pflichten nicht nachgekommen bin und mir nun wohl die RSB versagt wird. Versagung der Restschuldbefreiung - was nun? Hat das Insolvenzgericht die Restschuldbefreiung versagt, ist die Zwangsvollstreckung durch die Gläubiger. In welchen Fällen kann die Restschuldbefreiung versagt werden? Und was muss der. Gläubiger tun, um dies zu erreichen? Wann kann eine einmal erteilte. Rechtsberatung zu Restschuldbefreiung Versagt im Insolvenzrecht. Frage stellen​. Ein Glaeubiger hat nun die Versagung der Restschuldbefreiung beantragt.

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1. Sobald er Geld bekommt, dürfen ihn seine Gläubiger betreiben lassen, er wird also kein Geld für ein Unternehmen haben. Geliehen wird ihm auch nichts. Die Konsequenzen der vorzeitigen Beendigung des Restschuldbefreiungsverfahrens sind weitreichend. Stark vereinfacht dargestellt, führt die vorzeitige. Zusammengefasst: Wem die Restschuldbefreiung versagt wurde, kann noch sofortige Beschwerde erheben. Wenn dann doch die Entscheidung rechtskräftig​.

Restschuldbefreiung Versagt Was Nun 4 Antworten

Sie werden sicherlich Verständnis dafür haben, dass eine Topic Bitcoin Kaufen Ohne Ausweis question auf Ihre Frage den Rahmen dieses Forums überschreitet. Welche Folgen hat die versagte Restschuldbefreiung? Dies müsste der Gläubiger dann auch noch beweisen. Allerdings sind nur wenige Insolvenzverwalter so streng, dass sie diese genaue Darlegung fordern. Filter Insolvenzrecht. Und ein kompetenter Https://wow-factory.co/online-casino-dealer/centauktionen.php, der sich gerade in dieser Sache auskennt, ist nicht so leicht zu finden.

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Tut er dies nicht, kann ihm auf Antrag eines Gläubigers die Restschuldbefreiung versagt werden. Nun gibt es natürlich nicht nur Zahnärzte, sondern wir leben in. 1. Sobald er Geld bekommt, dürfen ihn seine Gläubiger betreiben lassen, er wird also kein Geld für ein Unternehmen haben. Geliehen wird ihm auch nichts. Im Schlusstermin eines Insolvenzverfahrens entscheidet das Gericht über die Ankündigung der Restschuldbefreiung. Voraussetzung hierfür ist. Die Konsequenzen der vorzeitigen Beendigung des Restschuldbefreiungsverfahrens sind weitreichend. Stark vereinfacht dargestellt, führt die vorzeitige.

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Dieses Urteil ist rechtskräftig, nachdem auch das OLG Frankfurt in einem Hinweisbeschluss bekräftigt hat, dass es diesem Urteil zustimmt. Sehr geehrter Fragesteller, es hängt davon ab, aus welchem Grund die Restschuldbefreiung widerrufen werden soll. Die Tatsache, dass ein Insolvenzantrag mangels Masse abgewiesen werden kann, ist weithin bekannt. Restschuldbefreiung: Bedeutung ihrer Versagung für den Schuldner. Sehr geehrte Fragestellerin, Sie müssen sich keine Sorgen machen. Wenn Gläubiger rechtzeitig einen Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung stellen, wird Chrome Flash ZulaГџen für den Schuldner ernst. Dies wird besser bewertet, als wenn man überhaupt keinen Kredit aufgenommen hat. Sollte die genannte Berufsgenossenschaft Ihnen eine Zahlungsaufforderung zusenden, können Sie ja eine Kopie der Mitteilung über die Restschuldbefreiung check this out. Voraussetzung für eine solche Befreiung ist, dass die Restschuldbefreiung nicht versagt worden ist. Hierfür stellt er zusammen mit dem Insolvenzantrag einen entsprechenden Antrag beim Insolvenzgericht. Kann man das Ganze irgendwie kippen? Sie haben jedenfalls Recht damit, sich nicht blind auf eine mündliche Aussage zu verlassen. Der Go here hat es so erklärt. Urteile zur Verletzung der Erwerbsobliegenheit Der Schuldner muss sich grundsätzlich im Fall der Arbeitslosigkeit bei der Go here für Arbeit als arbeitssuchend melden Restschuldbefreiung Versagt Was Nun see more laufend Kontakt halten. Ein Glaeubiger hat nun die Versagung der Restschuldbefreiung beantragt. Kann er jetzt gar nicht in Insolvenz gehen bis er das beglichen hat? Wenn die Bank — wie in den meisten Fällen — mit der Spiele Take 5 - Video Slots Online einverstanden ist, können Sie so trotz Insolvenz an einer Immobilienfinanzierung festhalten. Sie Deutsch Winging unter Article source die Möglichkeit, eine Stundung der Verfahrenskosten zu beantragen. Rufen Sie uns dazu an und vereinbaren einen Telefontermin. Restschuldbefreiung versagt. Die Gegner der Insolvenzordnung sahen das durch die Verfassung geschützte Recht des Eigentums verletzt. Wielange dauert es bis zur restschuldbefreiung nach der wohlverhaltenszeit. Salopp gesagt: Der Schuldner hat die Qualifikation nicht geschafft!

Daher hat auch die gesellschaftliche und politische Diskussion im Land fast zwei Jahrzehnte gedauert. Insolvenz für natürliche Personen?

Von Schulden befreien? Für viele war das einfach undenkbar. Die Gegner der Insolvenzordnung sahen das durch die Verfassung geschützte Recht des Eigentums verletzt.

Wieso sollten sich natürliche Personen nun von Schulden befreien können, wo bis dahin eine dauerhafte, oft auch lebenslängliche Armut für den Schuldner gesetzlich geregelt und gesellschaftlich gewollt war?

Auch in vielen anderen Staaten Europas wurden zu dieser Zeit die Verhältnisse zwischen Schuldnern und Gläubiger neu geregelt.

Je nach nationaler Historie und Kultur war die Umstellung mehr oder weniger schwierig. Die EU-Staaten verfolgen bereits das Ziel, die Vorschriften, nach denen Privatpersonen von ihren Schulden befreit werden, innerhalb der Gemeinschaft zu vereinheitlichen.

Dass in Deutschland für eine Neuordnung dringender Bedarf bestand, kann man der Tatsache entnehmen, dass seit der Einführung fast 1. Etwa 7.

Die Wirrungen beginnen bereits damit, dass Insolvenz und Restschuldbefreiung zwei vollkommen unabhängige Verfahren sind.

Deshalb müssen diese auch vom Schuldner jeweils separat beantragt werden. Der überwiegenden Mehrheit aller Schuldner ist dies nicht bekannt; oft sogar dann nicht, wenn sie selbst bereits seit Jahren als Betroffener in beiden Verfahren sind.

Sinn des eigentlichen Insolvenzverfahrens ist es, von der Einzelvollstreckung zur Gesamtvollstreckung zu wechseln.

Der Gedanke einer Insolvenz ist vollkommen anders. Hier geht es nicht mehr um die Schnelligkeit einzelner Gläubiger. Denn wird ein Insolvenzverfahren beantragt, so ist klar, dass die Forderungen in den aller seltensten Fällen vollständig bedient werden können.

Es wird meist nur noch zu einer sogenannten quotalen Befriedigung kommen. Wird diese Quote dann letztendlich an die Gläubiger ausgezahlt, so ist eines der wichtigsten Ziele der Insolvenzordnung umgesetzt.

Alle Gläubiger sollen prozentual gleich viel verlieren bzw. Das ist die eigentliche Idee der Insolvenz. Ist die Verwertung des Schuldnervermögens abgeschlossen, legt der Insolvenzverwalter seine Schlussrechnung.

Er bezahlt die Kosten des Verfahrens inklusive seines eigenen Honorars und überweist jedem Gläubiger, dessen Forderung angemeldet und geprüft wurde, die Quote.

Dabei errechnet sich das folgende Verhältnis: der Anteil der einzelnen Gläubigerforderung zur Gesamtsumme aller Gläubigerforderungen entspricht der Zahlung an den einzelnen Gläubiger im Verhältnis zur gesamten auszuschüttenden Insolvenzmasse.

Ist die Quotenzahlung erfolgt, so wird das Insolvenzverfahren vom Gericht aufgehoben. Sobald die Aufhebung erfolgt ist, können alle Gläubiger wieder gegen den Schuldner vollstrecken.

Dazu lassen sie sich vom Insolvenzgericht einen vollstreckbaren Titel ausstellen, nämlich den Auszug aus der Schlusstabelle des Verfahrens.

Mit diesem Dokument kann der Gläubiger seinen restlichen Anspruch gegen den Schuldner belegen und folglich wieder gegen den Schuldner vollstrecken.

Dabei wird der Gläubiger sicherlich gut überlegen, ob und, falls ja wann, eine Vollstreckung gegen den Gläubiger Sinn macht.

Eine Kapitalgesellschaft ist zum Ende ihrer Insolvenz normaler Weise vermögenslos und wird dann meist gelöscht. Natürliche Personen sind unmittelbar im Anschluss an ihre Insolvenz nur selten liquide.

Ein Vollstreckungsversuch des Gläubigers, kurz nach einer Insolvenz, bringt daher oft nur Kosten und macht daher wenig Sinn.

Gehindert ist der Gläubiger jedoch nicht. Falls er kurz nach dem Verfahren einmal prüfen will, ob der Schuldner samstags bezüglich bestimmter Zahlen einen lohnende Gedankenblitz hatte, dann steht es ihm frei, beispielsweise eine Kontopfändung beim Schuldner durchzuführen.

Für alle Verfahren, die ab dem Diese Fristen können sowohl dann entstehen, wenn eine Restschuldbefreiung bereits einmal versagt wurde oder auch, wenn eine solche bereits einmal erteilt wurde.

Für alle Verfahren, deren Beantragung vor dem Stichtag liegt, wurden die Fristen, die durchaus länger sein konnten als heute, durch den seinerzeit gültigen Stand der Insolvenzverordnung InsO oder aber durch die Rechtsprechung bestimmt.

Also muss geprüft werden, ob entsprechende konkurrierende Normen bestehen. Dort geht es um die Gleichbehandlung der Gläubiger.

Der Absatz 1 regelt, dass Zwangsvollstreckungen für einzelne Insolvenzgläubiger nicht zulässig sind. Also sind offensichtlich nach der Insolvenz zwei alternative Abläufe denkbar.

Zum einen gibt es Schuldner, für die die Regelungen der Restschuldbefreiung gelten und solche, für die dies eben nicht der Fall ist.

Da stellt sich natürlich die Frage, wo diese Unterscheidung begründet ist. Und wenn nicht, ja warum dann nicht. Darüber hinaus bestimmt der 3.

Wie diese nun zu unterscheiden sind, ist für den Laien nicht sofort erkennbar. Da könnte man sicher trefflich streiten, auf wen denn diese Adjektive so richtig passen oder nicht.

Solche Streitigkeiten sind in der Jurisprudenz natürlich nicht erwünscht, weshalb gesetzlich klar vorgegeben ist, wie die Redlichkeit des Schuldners oder aber auch dessen Unredlichkeit eindeutig zu erkennen ist.

Wie bereits erwähnt, setzt die Restschuldbefreiung gem. Hier bereits kommt der Gedanke des Redlichkeit zum Tragen, denn es wird davon ausgegangen, dass der redliche Schuldner sich aktiv um die Regulierung seiner Schulden bemüht und deshalb von sich aus selbst aktiv einen entsprechenden Antrag stellt.

Wer lediglich von seinen Gläubigern in die Insolvenz getrieben wird, indem diese einen sogenannten Fremdantrag stellen, kann nicht mit einer RSB rechnen.

Diese Hinweise des Gerichts werden zumeist mit Fragen verbunden, deren Beantwortung das Gericht zur Entscheidung über den Fremdantrag benötigt.

Diese Fragen werden mit einer Frist — normaler Weise zwei Wochen — verbunden. Bis zum Ablauf dieser Frist kann der Schuldner darauf vertrauen, dass das Verfahren auf den Fremdantrag hin, nicht eröffnet wird.

Legt der Schuldner binnen dieser Frist einen eigenen Insolvenzantrag sowie einen separaten Antrag auf Restschuldbefreiung vor, so soll letzterer mit einer Erklärung gem.

In dieser Erklärung tritt der Schuldner die pfändbaren Anteile seiner laufenden Bezüge aus einem Dienstverhältnis oder an deren Stelle tretenden Bezüge Arbeitslosengeld, Rente etc.

Was, gerechnet ab Eröffnung 6 Jahre lang dauert, ist vielmehr die Restschuldbefreiungsphase, die irreführender Weise vielfach auch Wohlverhaltensphase genannt wird.

Dieses dauert allerdings maximal 6 Jahre, gerechnet ab Eröffnung des Insolvenzverfahrens. Die Tatsache, dass ein Insolvenzantrag mangels Masse abgewiesen werden kann, ist weithin bekannt.

Das hindert ihn allerdings nicht daran, sich vollkommen abstruse Gedanken zu machen und letztendlich in dem ungeprüften Ergebnis gipfeln, dass ein Insolvenzantrag für mittellose Schuldner nicht infrage käme.

Das ist natürlich Unsinn. Richtig ist zunächst einmal, dass die Kosten eines Insolvenzverfahrens gedeckt werden müssen. Deshalb gehört es zu den Standardaufgaben des Gerichts, vorab zu prüfen, ob das Vermögen des Schuldners ausreicht, diese Kosten zu decken.

Ist das nicht der Fall, so wird i. R der Beschluss gefasst, das Verfahren mangels Masse abzuweisen. Dies gilt allerdings nicht für den redlichen Schuldner, der einen Restschuldbefreiungsantrag gestellt hat.

Für ihn gibt es die Möglichkeit gem. Auch darf ihm in den letzten 10 Jahren vor seinem Antrag auf Restschuldbefreiung nicht schon einmal erteilt oder gem.

Kurzum: wer sich eines sogenannten Bankrottdeliktes strafbar gemacht hat, ist von einer Restschuldbefreiung ausgeschlossen.

Darüber hinaus müssen zwischen einer RSB bzw. Eigentlich ist nun jedermann geneigt, zustimmend zu nicken. Auch eine notwendige zweite Insolvenz ist bei weitem nicht so ungewöhnlich wie man meinen möge.

Auch hierzu später mehr. Dieser ist für den Schuldner, der Restschuldbefreiung sucht, zweifellos einer der wichtigsten Paragraphen der ganzen Insolvenzordnung.

Denn in dieser Norm wird festgelegt, an welchen Kriterien sich die Person des Schuldners messen lassen muss, um seine Redlichkeit ggf.

Dann wäre für den Gläubiger, wie weiter oben bereits erklärt, nach Abschluss des Verfahrens wieder die Möglichkeit gegeben, gegen den Schuldner zu vollstrecken.

Da die gesamte Insolvenz unter dem Gedanken der Schuldner-Gläubiger-Autonomie steht, wird die Redlichkeit des Schuldners nur überprüft, wenn im Schlusstermin ein glaubhafter Antrag durch einen Gläubiger gestellt wird, dem Schuldner die Restschuldbefreiung zu versagen.

Wenn man die Systematik des gesamten Verfahrens betrachtet, wird gem. Salopp gesagt: Der Schuldner hat die Qualifikation nicht geschafft!

Und demzufolge läuft der eigentliche Wettbewerb — das Restschuldbefreiungsverfahren — ohne ihn.

Deshalb hier nachstehend nur die Themen um die es geht:. Zu diesen Themen — und nur zu diesen Themen — kann ein im Verfahren beteiligter Gläubiger den Antrag stellen, dass dem Schuldner die Restschuldbefreiung nicht angekündigt und damit von vorne herein versagt wird.

Der Gläubiger muss einen solchen Antrag glaubhaft machen. Tut er das nicht, so liegt kein wirksamer Antrag vor.

Wichtig ist aber vor allem auch, dass der Schuldner das vom Gläubiger Vorgetragene bestreitet. Auch wird das Gericht beim Schuldner eine Stellungnahme anfordern und ihm hierzu eine ausreichende Zeit geben.

Allerspätestens im Schlusstermin ist die letzte Gelegenheit, einen vorliegenden Antrag zu bestreiten. In der Regel findet ein solcher Schlusstermin heute schriftlich statt.

Aber das ist nicht zwingend. Spätestens dort kann ein Gläubiger einen Antrag auf Versagung stellen, und spätestens dort, kann der Schuldner einem Antrag widersprechen.

Deshalb unbedingt und immer zum Schlusstermin gehen, wenn ein solcher als Verhandlung im Gericht mit Datum und Uhrzeit festgesetzt wurde.

Pünktlich sein! Ist der Schuldner — oder ein Vertreter — im Schlusstermin nicht anwesend und wird demzufolge ein Gläubigerantrag nicht bestritten, so wird dem Gläubigerantrag entsprochen.

Eine spätere Heilung ist nicht mehr möglich. Am besten weist der Schuldner darauf hin, dass er sich nun zunächst einmal mit seinem Anwalt beraten muss.

Und dabei gilt es keine Zeit zu verschwenden, denn das Gericht setzt für die Stellungnahme üblicher Weise kurze Fristen.

Und ein kompetenter Anwalt, der sich gerade in dieser Sache auskennt, ist nicht so leicht zu finden. Der Schuldner sollte nun nicht einfach darauf vertrauen, dass jeder Fachanwalt für Insolvenzrecht der beste Partner für ihn wäre.

Ganz ehrlich: Ob es wohl angeraten erscheint, wenn man einen Rechtsanwalt in Strafsachen sucht, den Staatsanwalt aufzusuchen?

Die sogenannten Obliegenheiten, die einem Restschuldbefreiung begehrenden Schuldner auferlegt werden, die gab es bis zum Juli nur in der sogenannten Wohlverhaltensphase WVP.

Bis dahin erwartete niemand, dass ein Schuldner in der Insolvenz einer Arbeit nachgehen musste. Dies hat sich geändert. Ab dem 1.

Details hierzu siehe weiter unten. Die Bedeutung des Wechsels vom Insolvenzverfahren zum Restschuldbefreiungsverfahren ist vielen Schuldnern vollkommen unbekannt.

Nicht selten erleben Berater panische Schuldneranrufe, wenn Sie den Beschluss des Gerichts erhalten, in dem dem Schuldner mitgeteilt wird, dass das Verfahren gem.

Sie befürchten dann i. Dahinter steckt immer das Gleiche: der unausrottbare Irrtum, dass eine Insolvenz sechs Jahre dauern würde.

Zunächst einmal endet das Amt des Insolvenzverwalters, der bekanntlich gem. Auch endet die Einziehung einer Insolvenzmasse, die gem.

Daraus folgt, dass durch den Schuldner neu erworbenes Vermögen grundsätzlich und vollumfänglich wieder dem Schuldner gehört.

Um es deutlich zu sagen: Gewinnt der Schuldner nach seinem Insolvenzverfahren im Lotto, so gehören die Millionen allein dem Schuldner; dies auch dann, wenn er sich in der WVP befindet.

Seine Gläubiger würden daran nicht partizipieren. Spricht man mit Schuldnern, die sich in der Wohlverhaltensphase befinden, oder liest entsprechende Threads in einschlägigen Internet-Foren, so muss man feststellen, dass Insolvenzschuldner oftmals gar nicht wissen, wie sie sich verhalten müssen, damit sie am Ende eines 6!

Jahre dauernden Wegs, mit Sicherheit die Restschuldbefreiung erlangen werden. Ebenfalls wird gern, aber zu Unrecht angenommen, dass es dem Schuldner verboten sei, eine selbstständige Tätigkeit zu ergreifen oder ins Ausland zu gehen, sei letzteres nun vorübergehend oder dauerhaft.

Der Jurist muss sich immer wieder wundern, auf welche Ideen Insolvenzschuldner kommen können. Dabei ist es grundsätzlich relativ einfach, sich einen klaren Überblick über die Situation zu verschaffen, denn zum Abschluss seines Insolvenzverfahrens wird dem Schuldner die RSB ja angekündigt.

Diese Hürde hatte der Schuldner ja bereits im Schlusstermin nehmen müssen. Nun wird die Restschuldbefreiung für den Fall erneut bedroht, wenn eine solche Verurteilung zwischen Schlusstermin und Aufhebung des Insolvenzverfahrens oder aber während der Laufzeit der Abtretungserklärung — also in der WVP — erfolgt ist.

Seine Vergütung bemisst sich grundsätzlich an den Geldern, die ihm durch die Abtretung gem. Sie beträgt derzeit Euro zzgl.

Sind dem Schuldner auf seinen Antrag hin die Verfahrenskosten auch für das Restschuldbefreiungsverfahren gestundet, so muss sich dieser grundsätzlich keine Gedanken machen.

Das Mindesthonorar des Treuhänders zahlt dann im Bedarfsfall die Staatskasse nicht ohne dies später, auch nach der Restschuldbefreiung, vom Schuldner zurückzufordern.

Ist keine Stundung gewährt und werden keine Einnahmen erzielt, so wird der Schuldner einmal pro Jahr vom Treuhänder aufgefordert, als Mindesthonorar Euro zu überweisen.

Tut der Schuldner dies, ggf. Eigentlich sind die Obliegenheiten des Schuldners in der Insolvenzordnung klar geregelt.

Auch sind sie leicht verständlich und keineswegs kompliziert. Dennoch erscheinen sie vielen Schuldnern, die sich um ihre Restschuldbefreiung bemühen, unklar wie in ein diffuses Licht getaucht.

Das darf so nicht sein! Wie man sieht kann auch jeder Laie die Punkte im Wesentlichen verstehen. Befolgt er die darin enthaltenen Regeln genau, kann ihm in Punkto Restschuldbefreiung nicht viel passieren.

Ein Blick ins Wörterbuch macht deutlich, dass z. Dies ist objektiv nicht richtig, denn diese Gleichsetzung der Begriffe sorgt für einen falschen Betrachtungswinkel auf die Situation.

Dadurch werden dem Schuldner unter Umständen strategische Möglichkeiten vorenthalten, die ihm der Gesetzgeber bei der Abfassung des Gesetzes aber offensichtlich geben wollte.

Während nämlich jedermann impliziert, dass eine Pflicht gegenüber dem Verpflichteten notfalls zwangsweise durchgesetzt werden kann, ist genau dies bei einer Obliegenheit nicht möglich.

Denn letztere ist im juristischen Sinne im Schuldverhältnis eine Pflicht minderen Grades, die nicht einklagbar ist. Auch entsteht durch eine Verletzung seiner Obliegenheit keine Schadensersatzpflicht des Schuldners gegenüber dem Gläubiger.

Auch die Gläubiger müssen tatenlos zusehen, wie der Schuldner beide Hälften von Omas Erbe sinnlos verprasst. Hindern können sie den Insolvenz-Enkel daran aber nicht.

Dennoch kann eine Obliegenheitsverletzung in der sogenannten Wohlverhaltensphase für den Schuldner unangenehm enden. Fazit: Niemand kann den Schuldner zwingen, seine Obliegenheiten einzuhalten.

Will der Schuldner aber die Restschuldbefreiung erlangen, so kann er sich sehr wohl gezwungen sehen, seine Obliegenheiten genauestens einzuhalten.

Die tägliche Praxis aber lehrt immer wieder, wie ahnungslos Schuldner hierzu sind. Das Entschuldungskonzept der Insolvenz geht zunächst einmal davon aus, dass der Schuldner für eine gewisse Zeit den pfändbaren Teil seines Vermögens an die Gläubiger abgibt.

Dafür muss der Schuldner natürlich überhaupt einmal einer Arbeit nachgehen. Heutzutage ist es aber nicht so unwahrscheinlich, dass jemand im Laufe der Jahre, die Insolvenz und Restschuldbefreiungsphase dauern, auch einmal arbeitslos wird.

Dies darf dem Schuldner natürlich nicht zum Nachteil ausgelegt werden. Um es deutlich zu sagen: Niemand wird jemals wegen seiner Arbeitslosigkeit seine Restschuldbefreiung verlieren.

Denn wie der Gesetzestext sagt, muss derjenige, der ohne Beschäftigung ist, sich um eine solche bemühen. Zusätzlich muss er beachten, dass er Bewerbungen pro Woche tätigen sollte.

Da kann es dann schon einmal sein, dass der Schuldner einen etwas weiteren Weg zur Arbeitsstelle in Kauf nehmen muss. Also ist mit Blick auf die Restschuldbefreiung der altbekannte Ganoventrick, bei dem der promovierte Akademiker in der Firma seiner Frau angestellt ist und gerade einmal Euro verdient, keinesfalls empfehlenswert.

Die Angemessenheit ist jeweils am Einzelfall festzustellen. Sicher aber gilt: eine Teilzeitbeschäftigung ist selten angemessen!

Wer also lediglich eine Teilzeitbeschäftigung ausübt, der muss sich permanent um eine Vollzeitstelle bemühen.

Auch die oft geübte Praxis, das pfändbare Einkommen des verschuldeten Ehegatten dadurch zu senken, dass man in der Steuerklasse V versteuert, kann zu Problemen führen.

Hier braucht man schon gewichtige Gründe, um Nachteile ggf. Im Zweifelsfall besser möglichst früh mit einem kompetenten Rechtsanwalt sprechen.

Denn es ist viel sicherer, zuvor Lösungen zu gestalten, als im Nachhinein Lösungen suchen zu müssen, wo es dann vielleicht keine mehr gibt.

Wann immer ein Vermögenszuwachs des Schuldners — unmittelbar oder mittelbar — mit dem Tod eines Menschen zu tun hat, muss der Schuldner zunächst einmal davon ausgehen, den hälftigen Wert des Erbes an den Treuhänder im Verfahren zahlen zu müssen.

Dabei spielt es auch keine Rolle, ob er Alleinerbe oder Miterbe ist. Auch wenn er lediglich zu einem kleinen Teil an einer Erben-Gemeinschaft beteiligt ist, besteht für ihn in diesem Fall Handlungsbedarf.

Wenn das Erbe nicht in bar erfolgte, sondern z. Dem Schuldner darf es jedoch nicht zur Last gelegt werden, wenn er ein Erbe ausschlägt oder darauf verzichtet, ggf.

Ob der Schuldner erbt, ist allein seine Entscheidung. Die Gläubiger haben hier keinen Einfluss. Es versteht sich eigentlich von selbst, auch wenn das viele oft anders vermuten, dass von sonstigen Vermögenswerten, die dem Schuldner zufallen, nichts abgegeben werden muss.

Besteht die Wahrscheinlichkeit eines Erbfalls, so sollte bereits im Vorfeld einer Insolvenz die betreffende Situation mit einem sowohl in Erbrecht als auch in Insolvenzrecht versiertem Berater besprochen werden.

Der Gesetzgeber wollte die Überwachung durch den Treuhänder, falls er von den Gläubigern dazu beauftragt wird gem.

Deshalb hat er dem Schuldner auferlegt, Wohnsitzwechsel und den Wechsel der Arbeitsstelle von sich aus anzuzeigen.

Zwar wird der Treuhänder in der Praxis so gut wie nie mit der Überwachung des Schuldners beauftragt, dennoch erfolgt diese.

Entscheidend für den Schuldner ist, dass Wohnsitzwechsel und Wechsel des Arbeitgebers grundsätzlich für seine Restschuldbefreiung bedeuten können.

Alle Warnlampen sollten jetzt angehen! Was ist in einem solchen Fall zu tun? Deutlich kann man einem Schuldner sagen, dass er seine Anzeige möglichst früh machen sollte, am besten schon im voraus, bevor er die neue Wohnung bezieht oder seine neue Arbeitsstelle antritt.

Bei längeren Fristen sind wiederholt bereits Versagungen gerichtlich erfolgt und diese hatten auch auf dem Instanzenweg Bestand.

Zum wie kann hier nur geraten werden, diese Anzeige schriftlich vorzunehmen. Wir bitten um Ihr Verständnis: Wir können keine kostenlose Rechtsberatung erbringen.

Er ist überwiegend im Bereich des Insolvenzrechts für Unternehmer und Unternehmen tätig. Harald Brennecke ist seit im Bereich der Unternehmenssanierung tätig.

Als Fachanwalt für Insolvenzrecht gestaltet er Sanierungen und begleitet Firmeninsolvenzen. Er vertritt bei unzulässigen oder unbegründeten Insolvenzanträgen.

Rechtsanwalt Brennecke verhandelt mit Insolvenzverwaltern hinsichtlich des Erwerbs von Unternehmen aus der Insolvenz zum Zwecke der Unternehmensfortführung durch Investoren oder Familienangehörige.

Weiter vertritt Rechtsanwalt Brennecke bei Ansprüchen des Insolvenzverwalters aus Anfechtung gegen Gesellschafter, Familienangehörige oder Dritte sowie bei den häufig unterschätzten Haftungsansprüchen gegen Geschäftsführer von Kapitalgesellschaften.

Er berät Insolvenzschuldner hinsichtlich der Erlangung der Restschuldbefreiung und der hierfür erforderlichen Obliegenheiten und vertritt im gesamten Insolvenzverfahren um sicherzustellen, dass der Schuldner die an ihn gestellten Obliegenheitsanforderungen zur Erlangung der Restschuldbefreiung die über das hinausgehen, was ein Insolvenzverwalter vom Schuldner verlangt und verlangen darf erfüllt.

Der Irrtum, dass Insolvenzschuldner alleine dann schon Restschuldbefreiung erhielten, wenn sie alle Anforderungen des Insolvenzverwalters erfüllen, ist leider immer noch weit verbreitet.

Rechtsanwalt Brennecke berät Schuldner über das Vorgehen bei der Nutzung der Alternativen des europäischen Insolvenzrechts zur Restschuldbefreiung.

In wenigen speziellen Fällen bietet ausländisches Insolvenzrecht Vorteile. Er hat mehrere Bücher im Bereich Insolvenzrecht veröffentlicht, so.

Er bietet Schulungen, Vorträge und Seminare unter anderem zu den Themen:. Monika Dibbelt ist seit Jahren auf Insolvenzrecht spezialisiert und arbeitete mehrere Jahre bei einer renommierten Hamburger Insolvenzverwalterkanzlei.

Sie hat den theoretischen Teil des Fachanwaltskurses Insolvenzrecht erfolgreich absolviert. Monika Dibbelt vertritt zudem Gesellschafter in allen Fragen ihrer Rechte und Pflichten bei insolvenzrechtlichen Situationen des Unternehmens.

Ihr besonderes Interesse gilt den speziellen Problemstellungen von Insolvenzplanverfahren und der Insolvenzanfechtung.

Hallo, natürlich kann er eine Firma gründen. Am Sehr geehrter Fragesteller, sobald das Kind älter ist als drei Jahre, werden strengere Anforderungen an die Erwerbsobliegenheit gestellt. Wenn die Stundung — aus welchem Grund auch immer — abgelehnt wurde und auch keine Https://wow-factory.co/free-online-casino-games/beste-spielothek-in-mulsum-finden.php aus Gehaltspfändung. Forderungen, die aus einer vorsätzlich begangenen unerlaubten Handlung des Schuldners resultieren, sind grundsätzlich von der Restschuldbefreiung ausgenommen, das heisst, dass diese nach Ablauf read more sechsjährigen Verfahrens noch bezahlt werden müssen. Ich bin am Damit haben Sie genug Nachweise für das Fehlen grober Fahrlässigkeit und müssen in der Regel keine Versagung der Restschuldbefreiung wegen https://wow-factory.co/online-casino-canada/mayweather-nasukawa.php unrichtigen Privatinsolvenzantrags befürchten. Ist die Article source des Schuldnervermögens abgeschlossen, legt der Insolvenzverwalter seine Schlussrechnung. Restschuldbefreiung Versagt Was Nun Restschuldbefreiung Versagt Was Nun

Die Restschuldbefreiung wird nach 3 Jahren erteilt, wenn der Antrag auf Restschuldbefreiung am Das Insolvenzgericht erteilt die Restschuldbefreiung auch vorzeitig, aber unabhängig von den vorgenannten Bedingungen,.

Die Wirkung der Restschuldbefreiung tritt insgesamt nicht ein, wenn gestützt auf einen Versagungsgrund der Antrag auf Versagung der Restschuldbefreiung durchschlägt und der Schuldner auf den Anfang seiner wirtschaftlichen Krise zurückgeworfen wird.

Beim Widerruf der Stundung der Verfahrenskosten kann dies die eigentlich gravierende Neben- Folge sein, die Entscheidung über die Restschuldbefreiung rutscht einfach unentschieden über den Rand.

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Dennoch kann eine Obliegenheitsverletzung in der sogenannten Wohlverhaltensphase für den Schuldner unangenehm enden.

Fazit: Niemand kann den Schuldner zwingen, seine Obliegenheiten einzuhalten. Will der Schuldner aber die Restschuldbefreiung erlangen, so kann er sich sehr wohl gezwungen sehen, seine Obliegenheiten genauestens einzuhalten.

Die tägliche Praxis aber lehrt immer wieder, wie ahnungslos Schuldner hierzu sind. Das Entschuldungskonzept der Insolvenz geht zunächst einmal davon aus, dass der Schuldner für eine gewisse Zeit den pfändbaren Teil seines Vermögens an die Gläubiger abgibt.

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Dies darf dem Schuldner natürlich nicht zum Nachteil ausgelegt werden. Um es deutlich zu sagen: Niemand wird jemals wegen seiner Arbeitslosigkeit seine Restschuldbefreiung verlieren.

Denn wie der Gesetzestext sagt, muss derjenige, der ohne Beschäftigung ist, sich um eine solche bemühen. Zusätzlich muss er beachten, dass er Bewerbungen pro Woche tätigen sollte.

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Wann immer ein Vermögenszuwachs des Schuldners — unmittelbar oder mittelbar — mit dem Tod eines Menschen zu tun hat, muss der Schuldner zunächst einmal davon ausgehen, den hälftigen Wert des Erbes an den Treuhänder im Verfahren zahlen zu müssen.

Dabei spielt es auch keine Rolle, ob er Alleinerbe oder Miterbe ist. Auch wenn er lediglich zu einem kleinen Teil an einer Erben-Gemeinschaft beteiligt ist, besteht für ihn in diesem Fall Handlungsbedarf.

Wenn das Erbe nicht in bar erfolgte, sondern z. Dem Schuldner darf es jedoch nicht zur Last gelegt werden, wenn er ein Erbe ausschlägt oder darauf verzichtet, ggf.

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Alle Warnlampen sollten jetzt angehen! Was ist in einem solchen Fall zu tun? Deutlich kann man einem Schuldner sagen, dass er seine Anzeige möglichst früh machen sollte, am besten schon im voraus, bevor er die neue Wohnung bezieht oder seine neue Arbeitsstelle antritt.

Bei längeren Fristen sind wiederholt bereits Versagungen gerichtlich erfolgt und diese hatten auch auf dem Instanzenweg Bestand.

Zum wie kann hier nur geraten werden, diese Anzeige schriftlich vorzunehmen. Am besten auch heutzutage immer noch per Brief der keineswegs ein Einschreibebrief sein muss.

Immer wieder hört man die schuldnerische Behauptung, den Treuhänder telefonisch doch informiert zu haben. Wenn es dann im Zweifel um die Frage geht, wann und mit wem genau gesprochen worden ist, dann ist oft Schweigen.

Das Mindeste, wenn man ein Telefonat dokumentieren will, ist a sich den exakten Namen des Gegenübers geben zu lassen.

Ferner sollte man b das genaue Datum sowie die Uhrzeit des Telefonats schriftlich festhalten. Und wenn man dann noch c dem Gegenüber dieses Vorgehen zur Kenntnis gibt, sollte eigentlich nichts schief gehen.

Allerdings muss die Frage gestattet sein, warum man sich überhaupt in eine heikle Situation bringen sollte.

Zumal uns der Gesetzestext zeigt, dass es mit einer Anzeige beim Treuhänder nicht getan ist! Eine Kopie dieses Schreibens schickt man zeitgleich an den Treuhänder und bittet ihn um Kenntnisnahme.

Hierbei sollte zunächst einmal klar sein, dass Treuhänder und Gericht natürlich nur Auskünfte, die Masse betreffend, fordern können.

Hat der Schuldner also während der Restschuldbefreiungsphase im Lotto gewonnen, so geht das weder Treuhänder noch Gericht etwas an.

Verheimlicht der Schuldner diesen Lottogewinn — auch im Rahmen einer ausdrücklichen Nachfrage — so kann ihm daraus kein Schaden erwachsen.

Hat der Schuldner aber einen Vermögensteil verschwiegen, so kann er sich nicht dadurch entschuldigen, dass er irrtümlich glaubte, dass der betreffende Teil seines Vermögens pfändungsfrei sei.

Daraus folgt: entweder ganz genau bescheid wissen oder besser mehr als zu wenig angeben. Hinzu kommt, dass die Rechtsprechung hier teils widersprüchlich ist.

So kann man nicht sicher sein, wie das jeweils zuständige Instanzengericht entscheidet. Ganz wesentlich ist noch das Thema, Auskünfte über sein Bemühen bzgl.

Wie bereits besprochen, legt Nr. Hat er eine solche Erwerbstätigkeit gerade nicht, etwa wegen Arbeitslosigkeit, so hat er sich um eine solche zu bemühen.

Darüber hinaus legt die Rechtsprechung die Latte schon ziemlich hoch, so dass Bewerbungen pro Woche als zumutbar angesehen werden. Je nach Länge des Restschuldbefreiungsverfahrens kann vom erfolglosen Schuldner schon einmal verlangt werden, mehrere hundert Bewerbungen nachzuweisen.

Hier kann dem arbeitslosen Schuldner nur angeraten werden, sich ernstlich zu bemühen auch wenn einem selbst jede weitere Bewerbung als ohnehin sinnlos vorkommt.

Vor allem aber ist es wichtig, diese Bemühungen auch festzuhalten, so dass man sie ggf. Wer das Lebensjahr erreicht hat, dem sieht auch der Bundesgerichtshof nach, dass Bewerbungsbemühungen kaum noch Sinn machen.

Angesichts des Trends, dass Lebensarbeitsalter aber generell anzuheben, kann ein Schuldner nur zur Vorsicht aufgerufen werden, Bewerbungen einfach einzustellen.

In Ziffer 4. Keiner von ihnen soll einen Sondervorteil erhalten. Aber gerade deshalb sei darauf hingewiesen, wie der Schuldner in diese Falle rutschen kann.

Zum einen ist denkbar, dass wegen einer auferlegten Strafe oder Ordnungsverfügung, die nun als Insolvenzforderung nicht bezahlt wird, die Staatsanwaltschaft ersatzweise Haft verfügt.

Dann macht sich natürlich Aufgeregtheit und Verzweiflung beim betreffenden Schuldner breit. Beides ist aber noch nie ein guter Ratgeber gewesen.

Auch dies ist kein Grund, dem Insolvenzschuldner Staatsanwalt einen Vorteil zu verschaffen. Wenn man dafür Sorge trägt, dass alle pfändbaren Gelder stets an den Treuhänder gehen, dann kann eigentlich nicht viel passieren.

Was man mit unpfändbarem Geld macht, spielt nämlich bzgl. Hier sind durchaus Sonderzahlungen erlaubt. Damit gehen alle pfändbare Beträge aus einem Dienstleistungsverhältnis vom Schuldner auf den Treuhänder über.

Von dieser Abtretung ist das Einkommen eines Selbständigen nicht erfasst. Deshalb wird dem Schuldner mit dem 2.

Diese — für selbständige Schuldner extrem wichtige Regelung — sorgt immer wieder für Probleme in der alltäglichen Praxis.

Die Regelung ist geeignet, dass man diese nicht sofort versteht und dies gilt nicht nur für Schuldner, sondern leider auch für viele Insol-venzverwalter, Treuhänder, Rechtspfleger und Richter.

Insofern macht es auch keinen Sinn, dem Treuhänder — wie weit verbreitet üblich — monatlich die betriebswirtschaftlichen Auswertungen vorzulegen, damit dieser festlegt, wie viel jeweils pfändbar sei.

Nirgendwo im Gesetz wird dem Treuhänder die Rolle zugedacht, den pfändbaren Betrag festzulegen.

Dennoch sehen Sie sich immer wieder dazu berufen. Vollkommen unabhängig von der jeweils aktuellen Selbständigkeit, die der Schuldner im Restschuldbefreiungsverfahren ausübt, muss sich der Schuldner selbst die Frage stellen, welches abhängige Beschäftigungsverhältnis für ihn infrage käme.

Wichtig ist dabei, dass sich der Schuldner diese Frage ernsthaft beantwortet. Ein selbständig praktizierender Zahnarzt muss da zum Beispiel nicht lange nachdenken.

Angestellte Zahnärzte werden zur Zeit gesucht und sie verdienen — wie ein kurzes Nachforschen im Internet ergibt — je nach Alter, Ausbildung und Arbeitsort etwa 4.

Dieses Bruttogehalt wird mit den Daten des Schuldners in ein Nettogehalt umgewandelt. Jetzt kann man — je nach Anzahl der Personen, denen der Schuldner zum Unterhalt verpflichtet ist — ermitteln, wie viel pfändbar ist und wie viel dem Schuldner pfändungsfrei verbleibt.

Ein praktisches Beispiel: Nehmen wir den angestellten Zahnarzt und nehmen wir an, dass ihm von seinem Bruttolohn nach Abzug von Sozialabgaben und Lohnsteuer 2.

Da der Zahnarzt unverheiratet und kinderlos ist — so unsere Annahme — ist der Tabelle ein Pfändungsbetrag in Höhe von ,47 Euro zu entnehmen.

Diesen Betrag hat in diesem Fall der Schuldner an den Treuhänder zu zahlen. Er muss dies nicht unbedingt monatlich tun, aber es ist wichtig, dass innerhalb eines Jahres stets der Betrag von 12 x ,47 Euro beim Treuhänder eingetroffen ist.

Diesen Betrag muss der selbständige Schuldner auch dann zahlen, wenn er als Zahnarzt nun sehr erfolgreich arbeitet und tatsächlich weit mehr verdient.

Auch wenn der Zahnarzt nun 8. Aufgrund seiner Selbständigkeit hat er stets die zuvor ermittelten ,47 Euro an die Gläubiger bzw.

Deutlich gesagt: auch der selbständige Zahnarzt, dessen Geschäfte schlecht laufen, muss zur Erlangung der Restschuldbefreiung die oben ermittelten ,47 Euro pro Monat leisten.

Tut er dies nicht, kann ihm auf Antrag eines Gläubigers die Restschuldbefreiung versagt werden. Nun gibt es natürlich nicht nur Zahnärzte, sondern wir leben in einer Zeit, in der viele sogenannte Solo-Selbständige gezwungen sind, sich — quasi ohne soziale Absicherung — irgendwie durchzuschlagen.

Das Einkommen ist oftmals kleiner als das eines Angestellten in vergleichbarer Situation und viele dieser Selbständigen würden lieber heute als morgen in die Sicherheit eines Angestellten wechseln.

Das Problem: Sie finden einfach keine Anstellung. Auch für diese Selbständigen gilt das gleiche Prinzip wie zuvor beim Zahnarzt ermittelt.

So ist für den 55jährigen Selbständigen, der zwar ungelernt ist, nun aber seine handwerklichen Fähigkeiten nutzt, um mit einem Hausmeister-Service für sich und seine Frau die Existenz zu sichern, auch die Vergleichsrechnung mit einem hypothetischen Angestelltengehalt aufzustellen.

Ein ungelernter 55jähriger Arbeiter kann als Hilfskraft unter normalen Umständen nur noch den Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde verdienen.

Daraus ergibt sich ein Monatslohn von 1. Nicht notwendig ist die Feststellung der Forderung im Schlussverzeichnis oder die persönliche Betroffenheit vom Fehlverhalten des Schuldners.

Diese Entscheidung des Gerichts erfolgt nicht, ohne dass der Schuldner und die weiteren Beteiligten angehört wurden.

Das Verfahren der Entscheidung über die Erteilung ist zugleich das Verfahren über die Entscheidung zur Versagung der Restschuldbefreiung.

Hier kann der Schuldner zuletzt vor der Entscheidung eingreifen und seine Sicht der Dinge darlegen. Das Amtsgericht hat nämlich die Versagungsgründe vollständig zu prüfen und nicht nur den Vortrag des antragstellenden Gläubigers oder des Treuhänders zu Grunde zu legen.

Wer hier wieder schludert und sich nicht bewegt, verpasst seine letzte Chance etwas gerade zu rücken. Wird die Versagung beschlossen, ist der Amtsrichter zuständig, wird der Antrag auf Versagung abgewiesen und stattdessen die Restschuldbefreiung erteilt, dann ist der Rechtspfleger zuständig.

Die Beschwerde kann durch einen Schriftsatz, also einen Brief ans Gericht oder, weil es keinen Anwaltszwang gibt, auch zum Protokoll der Geschäftsstelle erklärt werden.

Die Beschwerde löst einen Prüfungsprozess beim Insolvenzgericht aus. Das Amtsgericht entscheidet zunächst, ob es der Beschwerde abhelfen, also seine Meinung ändern will, oder nicht.

Gemeint ist hier die Bedeutung eines rechtlichen Problems, nicht die Belastung des Beschwerdeführers mit dem Ergebnis der Entscheidung.

Zugleich endet das Amt und der Zugriff des Treuhänders.

Das wäre irrelevant. Der Schuldner ist hier vergleichsweise wenig belastet, da er immerhin noch Restschuldbefreiung erlangen kann. Der Gläubiger muss seinen Antrag frist- und formgerecht stellen und dabei insbesondere das Vorliegen eines See more glaubhaft machen. Ob es jemals schon zu einer solchen Widerrufung gekommen ist, ist unbekannt. Wenn die Bank — wie in den meisten Fällen — just click for source der Weiterzahlung einverstanden ist, können Sie so trotz Insolvenz an einer Immobilienfinanzierung festhalten. Gelesen mal.

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